Welche Arbeitsbereiche gehören dazu

Die Baptisten in Hamburg, ihre Arbeitsbereiche und Beauftragten

  1. Landesverband Norddeutschland Harald Niedergesäss
  2. Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg Dr. Thomas Illg
  3. Theologische Kommission Roland Fleischer
  4. Gemischte Kommission Schule – Kirche Susanne Ullrich
  5. Plakatmission Wolfgang Stiehl

 

 

Harald Niedergesäss
Harald Niedergesäss

Landesverband Norddeutschland
Harald Niedergesäss

Das Gebiet des Landesverbandes erstreckt sich von Uelzen bis zur dänischen Grenze und umfasst 57 baptistische Kirchengemeinden. Aufgabe des Landesverbandes ist es, die Gemeinden bei überregionalen Aufgaben zu unterstützen, die Kontakte zu anderen Kirchen zu pflegen und den Austausch untereinander zu fördern. Der Landesverband Norddeutschland finanziert in hohem Maße die Arbeit des Gemeindejugendwerkes Norddeutschland (www.GJW-ND.de)

Sichtbar wird der Landesverband bei den jährlichen Landesverbandsratstagungen, die üblicherweise an dem Samstag drei Wochen nach Ostern stattfinden.

Zu Beginn eines Jahres lädt der Landesverband zum Impulstag, d.h. einem Seminar-Samstag mit gemeinsamem Mittagessen ein. Die Impulstage sind eine gute Möglichkeit, aus den Erfahrungen anderer Hilfen und Anregungen für das eigene Leben sowie für das Leben als Kirchengemeinde zu erhalten.

(www.Baptisten-im-Norden.de)

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Bild: Dr. Thomas Illg
Dr. Thomas Illg

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg
Dr. Thomas Illg

Die Baptisten in Hamburg sind Vollmitglied der regionalen Ökumene, der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg“ (ACKH), die 1965 gegründet wurde. Ihr gehören insgesamt 32 Kirchen als Mitglieder, Gäste oder Beobachter an.
 
Die deutsche Baptistenkirche ist Gründungsmitglied der ACK-Deutschland, die sich 1948 konstituierte. Sie ist Freundin des Ökumenischen Weltkirchenrates, der ebenfalls 1948 gegründet wurde, dem sie aber nicht als Mitglied angehört.  

Die weltweite Ökumene findet auf lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Ebenen statt, die allerdings organisatorisch oder wirtschaftlich in der Regel nicht verknüpft sind. Treffen auf einer dieser Ebenen haben beratenden freundschaftlichen Charakter und dienen dem gemeinsamen Gottesdienst, dem Austausch über Probleme und der Förderung von Aktivitäten, die dem Heil und dem Wohl der Menschheit dienen sollen (Mission und Diakonie).

Die weltweite ökumenische Gemeinschaft bekundet ihre Zusammengehörigkeit durch folgende Sätze, die als ÖRK-Präambel bekannt sind:
„Der Ökumenische Rat der Kirchen ist eine Gemeinschaft von Kirchen, die den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland bekennen und darum gemeinsam zu erfüllen trachten, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Ökumene

Fast alle christlichen Kirchen lassen sich in eine der 4 großen Kirchenfamilien einordnen

  • die evangelische Kirche,
  • die römisch-katholische Kirche,
  • die orthodoxe Kirche und
  • die Freikirchen und freien Gemeinden.

Die ACKH definiert ihre Ziele wie folgt:

Gemeinsam wollen wir durch unsere Arbeit:

  • ein Klima des Vertrauens zwischen den unterschiedlichen Konfessionen schaffen,
  • authentische Informationen über unsere Mitgliedskirchen zur Verfügung stellen,
  • ein ökumenisches Bewusstsein in unseren Kirchen und untereinander bilden und vertiefen,
  • gemeinsam Verantwortung übernehmen, wo wir dies im Sinne des Evangeliums für wichtig halten und
  • die gemeinsame Stimme der christlichen Kirchen in Hamburg stärken.

Deshalb fördern wir das theologische Gespräch zwischen den Kirchen, unterstützen und beraten wir ökumenische Aktivitäten auf Stadtteilebene, fördern wir Gemeinden fremder Sprache oder Herkunft in Hamburg, bringen wir die Themen der internationalen Ökumene in die Diskussion vor Ort und beteiligen uns am interreligiösen Gespräch. Wir verstehen uns als Teil der weltweiten ökumenischen Bewegung und arbeiten daran, die Einheit in Vielfalt der christlichen Kirchen zu stärken.

(www.ACK-Hamburg.de)

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Bild: Roland Fleischer
Roland Fleischer

Theologische Kommission  
Roland Fleischer

Seit dem Frühjahr 2009 vertrete ich die Hamburger Baptisten in diesem ökumenischen Gremium. Viermal im Jahr suchen wir in ausführlichen Gesprächen nach dem, was unsere ganz unterschiedlichen Kirchen verbindet. Unser Ziel ist es, den Grundkonsens in einem gemeinsam verantworteten Text zu veröffentlichen, damit auch Interessierte am theologischen Gespräch teilhaben können. In Ehrlichkeit und gegenseitigem Respekt geben wir so einen Beitrag zur Einheit der Christen und versuchen, Theologie verständlich in heutige Sprache zu übersetzen. Die Gesprächsergebnisse wollen auch Mut machen, die Kernfragen des christlichen Glaubens persönlich zu beantworten. Die gemeinsamen Texte gibt es seit 2009 in Buchform (Den gemeinsamen Glauben bekennen, hg.v.H.Adolphsen u.a.).

(www.ACK-Hamburg.de).

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Susanne Ullrich

Gemischte Kommission Schule – Kirche
Susanne Ullrich

Die Kommission gewährleistet bei der Durchführung und Gestaltung des Religionsunterrichtes an Hamburger Schulen die Übereinstimmung mit den Grundsätzen  der Evangelisch-Lutherischen Kirche (Artikel 7,3 GG). So heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Staat und Kirche vom 10. Oktober 1964. Seit 1971 haben auch die Evangelisch-Reformierte Kirche und die Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden (Baptisten) je einen Sitz mit Stimme in dieser Kommission. Sie vertreten damit gleichzeitig auch die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg (ACKH). Alle Fragen, die den „Religionsunterricht für alle (Schülerinnen und Schüler) – in evangelischer Verantwortung“ betreffen (z.B. Lehrpläne, Fortbildung von Lehrern etc.), werden in dieser Kommission beraten und entschieden.
Der bisherige langjährige Vertreter der Baptisten in Hamburg Matthias Berscheid, übergab sein Mandat im August 2009 an Susanne Ullrich.

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Christlicher Plakatdienst Hamburg e.V. (CP)
Wolfgang Stiehl

Es begann mit einer brillanten Idee eines Straßenbahnfahrers.
Auf der Rückseite seines Fahrersitzes befestigte er ein Plakat mit Bibelsprüchen. Die Aktion „Straßenbahn als Kanzel“ war damit geboren.

Heute hängen jährlich etwa viertausend Plakate auf allen U-Bahnhöfen und in der öffentlichen Werbung.

Der Christliche Plakatdienst Hamburg ist der älteste seiner Art und feierte 2009 sein 60-jähriges Bestehen.

Auch die röm. - kathol. Kirche ist Mitglied im Christlichen Plakatdienst Hamburg. Er gehört (als Kommission) zur ACK in Hamburg.

Die Mittel  für die Materialien und Plakatierung kommen ausschließlich aus Spenden.

(www.ACK-Hamburg.de)

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